Ein Standort für groß angelegte, energieintensive und logistisch hervorragend erschlossene Industrieinvestitionen am westlichen Tor von Pécs, mit einer 600 Hektar großen Entwicklungsfläche und einem Arbeitsmarkt von fast 250.000 Menschen im Ballungsraum Pécs. Der Park ist für Direktinvestitionen in Höhe von 2–3.000 Milliarden Forint geeignet und fördert die Schaffung von mehreren tausend neuen Arbeitsplätzen.
Der Veranstaltungsort in Kürze
- Lage: im westlichen Vorort von Pécs, im Verwaltungsgebiet von Bicsérd, Kővágószőlős und Kővágótöttös
- Funktionsbereich: Großprojekte in den Bereichen Industrie, Produktion, Montage, energieintensive Anlagen und Logistik
- Größe und Aufteilbarkeit:
- Industriepark mit einer Gesamtfläche von ca. 600 ha
- davon etwa 410 ha direkt bebaubare Industriefläche
- ein Bebauungspotenzial von mehr als 2.000.000 m² für die Errichtung von Industrieanlagen
- Eine Struktur, die für Investitionen von 50 bis 410 ha ausgelegt ist; Ausgangseinheiten in Blöcken von ca. 100 ha, je nach Bedarf neu konfigurierbar
- Arbeitsmarkt: gestützt auf den Ballungsraum Pécs, mit dem Hintergrund einer großstädtischen Hochschul-, F&E- und Dienstleistungslandschaft
Verkehrs- und Logistikverbindungen
- Anbindung an die Autobahn:
- Die Ausführungsplanung für die Autobahn M60 ist im Gange; der Industriepark wird über einen eigens dafür vorgesehenen Anschluss an die Autobahn angebunden
- Die Umgehungsstraße von Pellérd bietet bereits vor Fertigstellung der Autobahn eine direkte Anbindung an die M60 und dient später als redundante Lkw-Verbindung
- Der Ausbau der Hauptstraße 6 auf zwei mal zwei Fahrspuren ist Teil der Planung und dient der Trennung von Logistik- und Berufsverkehr
- Eisenbahn und intermodale Logistik:
- eine eigene Bahnanbindung zum Industriepark
- An der Bahnverbindung entsteht ein regionaler intermodaler Logistikpark, der:
- verbindet die Region mit den globalen Schifffahrtsrouten
- gewährleistet einen wettbewerbsfähigen Zugang zu den europäischen Märkten
- Innerhalb eines Umkreises von 100 km kann der Standort alle Industrieparks der Region versorgen und integriert so die gesamte Industriestruktur von Baranya in die globalen Wertschöpfungsketten
Versorgungskapazitäten und Energieversorgung
Das Gelände des Industrieparks wird praktisch von allen wichtigen regionalen Versorgungsnetzen durchzogen, deren Ausbau herausragende Kapazitäten erschließt:
- Trinkwasser: 30.000 m³/Tag
- Brauchwasser: 17.000 m³/Tag
- Abwasser: 14.000 m³/Tag
- Strom: 450 MW verfügbare Kapazität
- Erneuerbare Energien: Geplante Kapazität von 50 MW aus erneuerbaren Energien
- Erdgas: 40.000 m³/Stunde
Diese Parameter machen das Gebiet besonders geeignet für energieintensive Technologien mit hoher Dauerbelastung sowie für in mehreren Phasen skalierbare Großinvestitionen.
Was lässt sich hier umsetzen?
Der Universitas-Industriepark ist ideal für Investoren, die einen exportorientierten Produktions- oder Logistikstandort mit hohem Flächen- und Energiebedarf suchen:
- Groß angelegte, energieintensive Produktionsanlagen:
- Herstellung von industriellen Rohstoffen und Komponenten
- Maschinen-, Anlagen- und Teilefertigung
- moderne Industrietechnologien, automatisierte Fertigungsanlagen
- Lieferketten- und Lieferantenzentren:
- regionale und internationale Lieferantencluster
- Logistik-, Verpackungs-, Lager- und Vertriebszentren
- Stützpunkte für intermodale Logistikdienstleister
- Komplexe Industriekomplexe:
- Industrieparkbereiche, die mehrere Produktionsstätten, Lager und Dienstleistungsfunktionen vereinen
- Eine Kombination aus F&E-, Wartungs-, Service- und Support-Abteilungen
- langfristig planbar, mit modularen Erweiterungsmöglichkeiten
Das interne Straßennetz gewährleistet, dass jedes der Industriegebiete über eine eigene Zufahrtsstraße direkt mit dem Logistikpark verbunden ist, wodurch die Belastung des externen Straßennetzes minimiert und die Transportabläufe optimiert werden.
Einbaurahmen
Das Gebiet kann als vorrangiges staatliches Investitionsgebiet bereits jetzt bebaut werden, und zwar unter den folgenden Rahmenbedingungen, für die auch ein detaillierter Regelungsvorschlag ausgearbeitet wurde:
- Maximale Ausbaufähigkeit: 60 %
- Maximale Gebäudehöhe:
- in der Regel 30 m
- bei Technologietürmen bis zu 55 m
- Mindestgrünfläche: 20 %
- Einbauart: keine Einschränkungen
- Vorder-, Seiten- und Hintergarten: Ihre Mindestgröße ist nicht begrenzt
- Anzahl der platzierbaren Gebäude: unbegrenzt
Diese Rahmenbedingungen bieten Investoren ein hohes Maß an Flexibilität, sei es bei der Ansiedlung eines einzelnen, besonders großen Betriebs oder beim schrittweisen Aufbau mehrerer aufeinander aufbauender, integrierter Industriefunktionen.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir gemeinsam die für Ihre Investitionsvorhaben geeignete Fläche, den Bedarf an Versorgungs- und Energieanschlüssen sowie den Zeitplan für die Entwicklung im Universitas-Industriepark besprechen können.