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Die Metallindustrie in Mohács hat neuen Schwung erhalten – in der Eisengießerei von Mohács läuft derzeit ein Entwicklungsprojekt im Umfang von 1,5 Milliarden Forint

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Einer der wichtigsten Akteure in der Industriegeschichte von Mohács hat einen neuen Wachstumskurs eingeschlagen: Die Mohácsi Vasöntöde Kft. hat in den letzten Jahren nicht nur die Insolvenz abgewendet, sondern auch eine umfassende technologische Modernisierung durchlaufen. Das laufende Entwicklungsprojekt im Umfang von 1,5 Milliarden Forint zielt darauf ab, Fertigungsprozesse zu automatisieren, die Effizienz zu steigern und den modernen Industriebetrieb zu stärken.

Die Unternehmensgeschichte ist für die Wirtschaft von Mohács von besonderer Bedeutung. Der Rechtsvorgänger der Mohácsi Eisengießerei wurde bereits 1894 gegründet, wodurch das Unternehmen zu einem prägenden Bestandteil des industriellen Erbes der Stadt wurde. Anfang der 2010er Jahre geriet das Unternehmen jedoch in eine schwierige Lage. Antal Nágl, Geschäftsführer und Mehrheitseigentümer der Mohácsi Vasöntöde Kft. sowie Geschäftsführer und Eigentümer der Steel-Metál Kft., erwarb 2011 eine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen. Ziel war es, sicherzustellen, dass das traditionsreiche Industrieunternehmen mit Sitz in Mohács unter einer neuen Organisationsstruktur weitergeführt werden konnte.

Seitdem hat die Eisengießerei einen tiefgreifenden technologischen Wandel durchlaufen. Die bisherigen Fertigungs- und Gussverfahren wurden ersetzt, und es wurde ein neues, umweltfreundliches Schmelzsystem eingeführt. Durch diese Verbesserungen konnten die Umweltbelastung und die Lärmbelästigung verringert werden, und das Werk entspricht nun den modernen Industrie- und Umweltstandards.

Die derzeit laufende Investition ist ein weiterer wichtiger Schritt in diesem Prozess. Die Investition in Höhe von 1,5 Milliarden Forint umfasst die Automatisierung des Formungsprozesses, der Kernschießmaschine, der Reinigungsmaschine und des Bearbeitungszentrums. In der Praxis bedeutet dies, dass die Produktionsprozesse des Unternehmens effizienter, präziser und wettbewerbsfähiger werden können.

Diese Entwicklung ist nicht nur aus der Perspektive eines einzelnen Unternehmens von Bedeutung. Die Betriebe von Mohácsi Vasöntöde und Steel-Metál Kft. bilden zusammen eine starke industrielle Basis in Mohács. Im Jahr 2014 erwarb die Unternehmensgruppe die Anlagen der insolventen Épgép-Duna Kft. sowie die manuellen und maschinellen Ausrüstungen ihrer Metallbearbeitungswerkstatt. Um den Metallbearbeitungsbetrieb fortzuführen, wurden auch die Mitarbeiter übernommen, sodass die Entwicklungen mit der Sicherung von Arbeitsplätzen und der Schaffung neuer industrieller Kapazitäten einhergingen.

Auch im Bereich der Altmetallverwertung wurden erhebliche Investitionen getätigt. An den Standorten in Mohács wurden drei Schredderanlagen und ein Röntgensortierer installiert, deren Gesamtkosten sich auf etwa eineinhalb Milliarden Forint beliefen. Dadurch wurde die Kapazität zur Aufbereitung von Altmetall und Sondermüll in Mohács und der umliegenden Region erheblich verbessert, was auch im Hinblick auf die Kreislaufwirtschaft einen wichtigen Schritt nach vorne darstellt.

An den beiden Standorten in Mohács sind derzeit insgesamt rund 120 Menschen beschäftigt. Diese Auswirkungen auf die Beschäftigung sind besonders bedeutsam in einer Region, in der die Erhaltung und der Ausbau von Arbeitsplätzen in der Industrie zu den wichtigsten Zielen der wirtschaftlichen Entwicklung zählen. Die Wiederbelebung der Eisengießerei ist daher nicht nur eine unternehmerische Erfolgsgeschichte, sondern auch eine wirtschaftliche Errungenschaft von stadt- und regionenweiter Bedeutung.

In den kommenden Jahren könnten sich für Mohács dank der Donaubrücke, der Hafenanbindungen und der regionalen Verkehrsentwicklung neue industrielle und logistische Möglichkeiten eröffnen. In diesem Zusammenhang sind lokale Industrieunternehmen, die bereits über eine stabile Grundlage in den Bereichen Produktion, Technologie und Beschäftigung verfügen, von besonderer Bedeutung. Die Entwicklungen bei der Mohács-Eisengießerei und bei Steel-Metál Kft. zeigen deutlich, dass die industrielle Basis der Stadt nicht nur erhalten, sondern auch in eine moderne, umweltfreundliche und automatisierte Richtung weiterentwickelt werden kann.

Die Botschaft dieser Geschichte ist klar: Mohács verfügt über industrielles Know-how, unternehmerisches Engagement und Entwicklungspotenzial, auf denen das nächste Kapitel des Wirtschaftswachstums der Stadt aufgebaut werden kann.

Quelle: Industrie- und Handelskammer Pécs-Baranya / Wirtschaft in Südtransdanubien – „Neues Leben für die Metallunternehmen in Mohács“, 30. Juni 2026.

Bildquelle: Offizielle Website der Eisenhütte Mohácsi https://vasontode.hu/galeria/munkafolyamatok/

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