Aktuell mit lokalen Wurzeln kleine und mittlere Industrieunternehmen Die logistischen Nachteile, die sich aus der geografischen Lage ergeben, sind hauptsächlich Investitionsförderungspolitik der Kommunalverwaltung kann dies ausgleichen. Die entwickelte Infrastruktur, die lokal verfügbaren Bildungs-, Gesundheits- und Kulturangebote. breites LeistungsspektrumKomló verfügt, neben den bedeutenden Traditionen technischer Berufskulturen, dementsprechend über eine starke lokale Verankerung. Verfügbarkeit von Spezialisten trägt dazu bei, die Stadt zu einem attraktiven Reiseziel zu machen.
Verkehr und Logistik
Die ehemalige Bergbaustadt liegt im Herzen des Mecsek-Gebirges, was die Verkehrsanbindung erheblich beeinträchtigt. Weder eine Autobahn noch eine Hauptverkehrsstraße führt durch den Ort; die wichtigste Straße, die 66er, die Pécs über Sásd mit Kaposvár verbindet, verläuft am Rande des Erholungsgebiets von Sikonda, direkt an der Stadtgrenze. Die Hauptverkehrsachse der Stadt ist der 20 km lange Abschnitt nach Pécs, der zwar nur zwischen Mánfa und der Kreisstadt als Hauptverkehrsstraße gilt, dessen Qualität aber trotz des hohen Verkehrsaufkommens einwandfrei ist.
Der nächstgelegene Knotenpunkt des Schnellstraßennetzes, die Anschlussstelle der Autobahn M6 im südlichen Teil von Pécs, ist 25 km entfernt. Die Hauptstraße Nr. 6 ist in Richtung Hosszúhetény 16 km und in Richtung Bonyhád 36 km entfernt.
Komló verfügt über eine eigene Bahnanbindung und einen Bahnhof, obwohl die Nebenstrecke, die in der Stadt endet, für den Personenverkehr nur eine marginale Rolle spielt. Die Personenzüge verkehren einmal täglich in beide Richtungen zu einem einzigen Zielbahnhof, über Sásd nach Dombóvár. Aufgrund der Abfahrtszeiten um 9 Uhr in Dombóvár und am Mittag in Komló sind die Züge für den Weg zur Arbeit oder zur Schule nicht wirklich geeignet, allerdings ist in Dombóvár ein Intercity nach Budapest mit kurzer Umsteigezeit erreichbar. Aufgrund der ungünstigen Bedingungen für den Personenverkehr wird die Strecke vor allem für den Güterverkehr genutzt; der Bahnhof in Komló eignet sich als Erbe des Bergbaus für die Verladung größerer Gütermengen auf Züge.
Der Nahbusverkehr ist als gut zu bezeichnen: zwar teilweise mit Umsteigen, aber von den meisten Ortschaften der Kreise Komló und Hegykő ist die Stadt innerhalb einer Stunde erreichbar. In Richtung Pécs verkehren die Busse außerordentlich häufig und befördern die Fahrgäste auch zu den Fernverbindungen und Zügen, die von der Kreisstadt abfahren. In die Hauptstadt gelangt man mit Umsteigen in Pécs.
Der Nahverkehr der Stadt wird von 23 Bussen gewährleistet. Die Taktfrequenz ist angemessen: Jährlich werden 142.000 Fahrten durchgeführt. Die durchschnittliche Auslastung liegt bei 28,13 %, das heißt, das System verfügt über freie Kapazitäten.
Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen
Die Infrastruktur von Komló ist gut ausgebaut, modern und in gutem Zustand. In der Blütezeit des Bergbaus gingen die Stadtplaner von einer doppelt so hohen Einwohnerzahl aus wie heute, und die damals geschaffene Infrastruktur steht nach wie vor zur Verfügung. Die wichtigsten Straßen der Stadt sind in gutem Zustand, viele davon wurden in den letzten Jahren komplett saniert. Der innerstädtische Verkehr wird aufgrund der großen Entfernungen durch lokale Buslinien erleichtert. Komló verfügt über ein eigenes, mit Biomasse befeuertes Heizkraftwerk und ein dazugehöriges Fernwärmesystem, was durch die Nutzung erneuerbarer Energien wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen kann. Das städtische Wasserwerk gehört zur Betriebsleitung Komló von Baranya-Víz und sorgt für die Wasserversorgung von 27 Ortschaften in zwei Landkreisen. Die Kläranlage in Komló, die kürzlich modernisiert und kapazitätserweitert wurde, versorgt 15 Gemeinden des Landkreises.
Komló ist natürlich der Sitz des Bezirks Komló und beherbergt gleichzeitig das Bezirksamt und dessen Fachabteilungen. In der Stadt sind Abteilungen für Beschäftigung, Volksgesundheit, Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit sowie für Behördenangelegenheiten und Vormundschaft tätig. Auch das Bürgeramt und das Katasteramt sind vor Ort erreichbar.
Im städtischen Krankenhaus mit 184 Betten gibt es Abteilungen für Chirurgie, Innere Medizin, Pflege sowie eine spezielle Abteilung für Pneumologie und Atemrehabilitation. Darüber hinaus stehen vor Ort mehr als zwei Dutzend verschiedene Facharztpraxen zur Verfügung. Hier befindet sich auch die für die Versorgung der Region zuständige Rettungswache.
Die zehn Kindergärten der Stadt werden von insgesamt 643 Kindern besucht, in den sechs Grundschulen lernen 1442 Schüler. An der Sekundarstufe nehmen 740 Schüler teil, von denen 281 das Gymnasium besuchen und die übrigen Schüler verschiedener Berufsschulen sind.
Das Gymnasium von Komló liegt hinsichtlich der Abitur- und Kompetenzergebnisse im landesweiten Mittelfeld. Am Technikum werden Fachkräfte in den Bereichen Informatik, Wirtschaft, Logistik und Sozialwesen ausgebildet, während an der Berufsschule, angepasst an die Bedürfnisse der wichtigsten lokalen Wirtschaftszweige, die Berufe der Maschinen- und Metallindustrie dominieren.
Wichtige Wirtschaftsakteure
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier einige der wichtigsten:
- PI-ER Technical Kft. – ein Unternehmen, das wasserdichte technische und Sportbekleidung herstellt;
- Lakics Gépgyártó Kft. – ein Unternehmen in ungarischem Besitz, das sich mit der Herstellung von großen geschweißten Stahlkonstruktionen befasst;
- Polytec Komló Kft. – ein Unternehmen in österreichischem Besitz, das Polyurethan-Bauteile an Automobilhersteller liefert; Mitarbeiterzahl: Forint, davon 2,51 Milliarden Forint (78,7 %) aus dem Export
- Uni-System Bau Kft. – ungarisches Unternehmen, das sich mit der Herstellung und Montage von Maschinenkomponenten und Stahlkonstruktionen befasst;
- Kalatherm Kft. – Unternehmen in ungarischem Besitz, dessen Hauptgeschäftsfeld die Herstellung von Kunststofffenstern und -türen ist
- RÁK Antenna Gyártó Kft. – ein aus einem ungarischen Kleinunternehmen hervorgegangenes Unternehmen, das sich mit der Herstellung, dem Färben und Lackieren von Kunststoffspritzgussteilen hauptsächlich für die Automobilindustrie befasst;
- Rati Kft. – Unternehmen in ungarischem Besitz, dessen Tätigkeitsschwerpunkt die Herstellung von Kunststoffteilen für den Fahrzeuginnenraum ist;
Flächen für wirtschaftliche Zwecke
In Komló gibt es vor allem aufgrund der geografischen Gegebenheiten nur wenige für die Ansiedlung von Industrieunternehmen geeignete Grundstücke, die sich im Besitz der Gemeinde befinden. Die Stadtverwaltung gewährleistet jedoch einen einfachen Zugang zu den vorhandenen Flächen. Die Industriegrundstücke sind vollständig an die öffentliche Infrastruktur angeschlossen – oder deren Ausbau ist gerade im Gange –, und die Unternehmen können sie zu äußerst günstigen, oft nur symbolischen Preisen erwerben.
In der Stadt stehen zwei für Greenfield-Investitionen geeignete Industriegebiete sowie drei weitere, für wirtschaftliche Zwecke nutzbare Grundstücke für Unternehmen zur Verfügung, die sich hier ansiedeln möchten.
Für landwirtschaftliche Betriebe und lokale Kleinbauern stellt der Markt in der Markthalle eine wertvolle Absatzalternative dar. Die 2019 eröffnete, praktisch komplett renovierte und neu erbaute Markthalle bietet moderne, gepflegte Räumlichkeiten und erfüllt alle Anforderungen von Händlern und Käufern.
Wirtschaftsförderung und Steuerpolitik
Die Gemeinde unterstützt Unternehmen, die Investitionen planen, mit den ihr zur Verfügung stehenden finanziellen Anreizen. Im Rahmen der Förderung zur Schaffung von Arbeitsplätzen stehen Unternehmen folgende Möglichkeiten offen:
- Vorteilhafter Immobilienkauf oder -miete.
- Teilweise Übernahme der mit der Schaffung von Arbeitsplätzen verbundenen Betriebskosten (Löhne, Sozialabgaben, Lagerfinanzierung).
- Durchführung der für die Investition erforderlichen Arbeiten und Studien.
- Zuschüsse für die Ausbildung und die lokale Unterbringung künftiger Beschäftigter.
- Zinszuschuss.
- Ergänzung der Eigenmittel für den Antrag.
Der Antrag kann von Unternehmen, Einzelunternehmern oder Privatpersonen gestellt werden, die ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Zweigstelle im Stadtgebiet haben oder im Stadtgebiet investieren möchten. Über die Höhe der Förderung entscheidet in jedem Fall der Stadtrat. Der genaue Betrag und die Bedingungen für die Inanspruchnahme werden von den Parteien in einem individuellen Fördervertrag festgelegt. Meistens muss im Gegenzug für die Förderung ein bestimmter Investitionsbetrag oder eine bestimmte Mitarbeiterzahl erreicht werden.
Für bestehende Unternehmen bietet die Gemeinde Mietvergünstigungen zum Zweck der Arbeitsplatzsicherung an. Um die Ermäßigung bewerben können sich alle Unternehmen, Einzelunternehmer und Privatpersonen, die seit mindestens sechs Monaten von der Stadt Räumlichkeiten mieten, die nicht zu Wohnzwecken dienen, und mindestens einen ständigen Einwohner von Komló beschäftigen.
Die Ermäßigung kann in folgender Form gewährt werden:
- Vollständiger Erlass der Miete für maximal ein Kalenderjahr.
- Mietminderung für maximal ein Kalenderjahr.
- Aussetzung der im Mietvertrag festgelegten Mieterhöhung für maximal ein Kalenderjahr.
Über die Anträge entscheidet der zuständige Ausschuss der Gemeinde. Der genaue Betrag und die Bedingungen für die Inanspruchnahme werden von den Parteien in einem individuellen Fördervertrag festgelegt.
In Komló beträgt der lokale Gewerbesteuersatz die gesetzlich festgelegte Obergrenze, d. h. 2 % der Steuerbemessungsgrundlage. Die Höhe der Kurtaxe liegt hingegen unter dem zulässigen Höchstbetrag und beträgt 385 Forint pro Übernachtung. Dies betrifft vor allem die Hotels und Pensionen im Erholungsgebiet von Sikonda.
Die Höhe der Gebäudesteuer variiert je nach Funktion des Gebäudes zwischen 300 und 1655 Forint pro Jahr und Quadratmeter. Die Grundsteuer liegt je nach Lage zwischen 1 und 280 Forint, ebenfalls pro Jahr und Quadratmeter.
Kommunale Investitionsvorhaben
Die Gemeinde Komló hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um durch die Einwerbung von Fördermitteln Investitionen zur Verbesserung der Lebensqualität der dortigen Einwohner durchzuführen. Unter den Projekten, die mit EU- und staatlichen Fördermitteln in Höhe von insgesamt mehreren Milliarden Forint finanziert wurden, sind insbesondere die Sanierung der Markthalle, die energetische Modernisierung der kommunalen Einrichtungen und Kindergärten, die Erweiterung des Kanalnetzes und die Sanierung der Kläranlage, der derzeit laufende vollständige Neubau des Busbahnhofs sowie die Sanierung zahlreicher Straßen, Gehwege und Parkplätze, darunter die stark befahrene Munkácsy-Straße und der Petőfi-Platz.






















