Am 8. September 2025 fand in Pécs, am Sitz der Bezirksverwaltung Baranya, der letzte Präsenz-Workshop des Projekts „Resilient Borders – Enhancing Flood and Drought Resilience Along the River Drava“ statt. Ziel der Veranstaltung war es, dass die Organisationen und Experten der ungarisch-kroatischen Grenzregion gemeinsam die Leitlinien des grenzüberschreitenden Aktionsplans entlang der Drau festlegen.
Worum geht es in dem Aktionsplan?
Das in Arbeit befindliche Dokument liefert umfassende Antworten auf die größten Herausforderungen im Bereich Wasserwirtschaft und Klimawandel in der Donauregion. Der Schwerpunkt liegt auf der Bewältigung von Hochwasser-, Binnenhochwasser- und Dürrerisiken sowie auf der Stärkung der institutionellen Zusammenarbeit sowohl auf ungarischer als auch auf kroatischer Seite.
Wichtige Punkte:
- Naturbasierte Lösungen zum Schutz von Ökosystemen und zur Verbesserung der Wasserrückhaltung.
- Grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Krisenbewältigung und beim Datenaustausch.
- Kapazitätsaufbau für Fachkräfte und lokale Gemeinschaften.
- Innovative Technologien zur Verbesserung der Überwachung und Vorhersage.
Umfassende Partnerschaft
Das Projekt wird von der AEBR und der MOT unterstützt. An dem Projekt beteiligen sich die Selbstverwaltung des Komitats Baranya, der Landkreis Verőce-Drávamente, als fachliche Partner der Europäische Gebietskörperschaftsverband Pannon und das CESCI sowie Experten der ungarischen und kroatischen Wasserwirtschafts- und Katastrophenschutzorganisationen.
Nächster Meilenstein: Abschlusskonferenz in Pécs
Der aktuelle Workshop bildet den Auftakt zur Abschlussphase des Projekts: Die Teilnehmer haben mit den Vorbereitungen für die Abschlusskonferenz begonnen, die am 22. September 2025 in Pécs stattfinden wird. Dort werden die Ergebnisse des Aktionsplans sowie weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit vorgestellt.
Quelle: Pannon EGTC – „Abschlussworkshop in Pécs – Aktionsplan für das Drau-Gebiet in Vorbereitung“, 08.09.2025 (pannonegtc.eu)