Mohács – Die Baustelle am Széchenyi-Platz wurde übergeben, womit eines der größten Innenstadtentwicklungsprojekte in der Geschichte der Stadt in Baranya den Startschuss erhalten hat. Parallel dazu wurde auch mit der Umgestaltung der Nationalen Gedenkstätte begonnen, die zum Jahr 2026 – dem 500. Jahrestag der Schlacht von Mohács im Jahr 1526 – um neue Ausstellungen und Gedenkfunktionen erweitert wird.
Innenstadt: Das Stadtzentrum wird auf einer Fläche von 31.000 Quadratmetern saniert
Im Rahmen eines Projekts der Stadtverwaltung und mit staatlicher Förderung wird der Széchenyi-Platz komplett saniert, einschließlich der Arkadenreihe der Gelübdekirche und ihrer Umgebung. Der Abschnitt der Szabadság-Straße zwischen der Rákóczi-Straße und dem Széchenyi-Platz sowie die Fußgängerzone werden modernisiert; es werden neue Stadtmöbel und eine moderne Straßenbeleuchtung installiert, und die Park- und Verkehrsregelung wird optimiert.
Die Erneuerung umfasst fast 31.000 m², die Fertigstellung des Innenstadtprojekts ist für Ende Juli 2027 geplant.
Nutzbarkeit und Veranstaltungen: Während der Bauarbeiten bleibt die Innenstadt weiterhin nutzbar, und das Busójárás-Fest findet nach wie vor auf dem Széchenyi-Platz statt.
Nationale Gedenkstätte: neuer Ausstellungsraum und würdige Ruhestätte
Im Rahmen eines Projekts des Ministeriums für Bauwesen und Verkehr wird die Nationale Gedenkstätte komplett renoviert. Es entsteht ein neuer Ausstellungsraum, der die Schlacht thematisiert, das Korona-Gebäude wird saniert, und es wird ein pädagogischer Gedenkraum eingerichtet.
Das Hades-Tor wird rekonstruiert, es entsteht eine neue Kapelle mit glasierten Keramikziegeln und einem dreiteiligen Holztor, und es wird die „Heldenwand“ errichtet, auf der die Namen der identifizierten Verstorbenen aufgeführt sind.
Die neue Kapelle und die Unterkirche bieten den Gebeinen der fast 500 nicht identifizierten Opfer eine würdevolle und für Forschungszwecke zugängliche Ruhestätte – unter Wahrung des Gleichgewichts zwischen Ehrerbietung und wissenschaftlicher Erkenntnis.
Kosten und Zeitplan: Das Projekt wird mit einem Nettobetrag von 5,3 Milliarden Forint realisiert. Ziel ist es, dass die Gedenkstätte bis zur Hauptreisezeit 2026 vollständig für Besucher zugänglich ist.