Das Projekt „Sport TOP 3.1.3“ im Komitat Baranya wird im Rahmen des TOP-Plus-Programms als Ergebnis eines erfolgreichen Antrags auf die Ausschreibung „Lokale Personalentwicklung“ umgesetzt, mit einer nicht rückzahlbaren EU-Förderung in Höhe von 550.234.674 HUF brutto. Ziel der Initiative ist es, in den Gemeinden des Komitats Baranya – mit Ausnahme von Pécs, Komló und Mohács – das Gesundheitsbewusstsein zu stärken, den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu verbessern und durch Sport, Gemeinschaftsprogramme sowie lokal verfügbare Dienstleistungen soziale Ungleichheiten abzubauen. Besondere Aufmerksamkeit gilt benachteiligten Gruppen, darunter Frauen, Menschen in extremer Armut, Roma, Menschen mit Behinderungen, Kinder und ältere Menschen.
Das Projekt wird im Rahmen eines Konsortiums durchgeführt: Konsortialleiter ist die Selbstverwaltung des Komitats Baranya, Konsortialmitglieder sind der Pécsi Egyetemi Atlétikai Club (PEAC) und die Baranya Vármegyei Fejlesztési Ügynökség Nkft. (BVFÜ). Die Bezirksverwaltung ist für die fachliche und finanzielle Koordination des Projekts, die Organisation der Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen sowie für die Gewährleistung der vorgeschriebenen Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Der PEAC bringt seine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Sport und Behindertensport ein und stärkt durch eigene Programme – wie „PEAC kommt zu Ihnen“ und „PEAC ist offen“ – das regionale Sportleben und den Nachwuchs im Behindertensport. Die BVFÜ stellt in erster Linie den fachlichen und organisatorischen Hintergrund für die Gesundheits- und Präventionsprogramme bereit, darunter Gesundheitstage, Vorsorgeuntersuchungen, Programme zur Förderung der digitalen Gesundheitskompetenz sowie die Verkehrssicherheitsaktionen von Bikesafe.
Die Arbeit des Konsortiums wird von mehreren fachlichen Partnern unterstützt: das Technikum und die Berufsschule für Soziales und Gesundheit, die Ungarische Gesellschaft der Heilgymnastiker und Physiotherapeuten – Region Süd-Transdanubien sowie die Stiftung für den Fechtsport der Stadt Pécs. Diese Einrichtungen und Organisationen tragen mit ihrem Fachwissen in den Bereichen Sport, Gesundheit und Physiotherapie zum Erfolg des Programms bei – sei es bei gesundheitsfördernden Schulungen, Präventionsprogrammen oder der Förderung von Bewegung und Sport.
Im Rahmen des Projekts erhalten die Einwohner des Landkreises Zugang zu vor Ort verfügbaren, umfassenden Gesundheitsförderungsangeboten: Mithilfe eines Vorsorgebusses werden Gesundheitschecks und Vorsorgeuntersuchungen – unter anderem kardiologische, Ultraschall-, Lungenfunktions-, Melanom-, Hör- und internistischen Untersuchungen – sowie Fitness-Check-ups unterstützen die Früherkennung von Krankheiten. Darüber hinaus helfen Gesundheitstage, Sport- und Gemeinschaftsprogramme, thematische Schulungen sowie Veranstaltungen zur Förderung des digitalen Gesundheitsbewusstseins (z. B. EESZT, Egészségablak, Nutzung von Gondosóra) der Bevölkerung dabei, bewusster auf die eigene Gesundheit zu achten.
Sport und Behindertensport spielen eine zentrale Rolle: Die von PEAC durchgeführten Programmmaßnahmen stärken die soziale Integration benachteiligter Menschen, darunter auch Menschen mit Behinderung, und fördern gleichzeitig regelmäßige Bewegung, gemeinschaftliche Erlebnisse und einen gesunden Lebensstil. Durch die Ausbildung der am Programm teilnehmenden Para-Sport-Trainer und Mentoren wird Para-Sport in ganz Baranya zugänglicher, und die Jugendlichen vor Ort können neue Sportarten ausprobieren, sogar auf Wettkampfniveau.
Das Projekt „Sport TOP 3.1.3“ stellt somit eine Investition in die Zukunft des Komitats Baranya dar, die gleichzeitig den Bereichen Gesundheit, Soziales und Gemeindeentwicklung zugutekommt. Dank der Förderung können auch die Bewohner kleinerer Ortschaften des Komitats Zugang zu hochwertigen Dienstleistungen und Programmen erhalten, wodurch sich ihre Lebensqualität verbessern kann, ihre Position auf dem Arbeitsmarkt gestärkt wird und langfristig gesündere, aktivere und solidarischere Gemeinschaften entstehen können.
