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Die neue industrielle Dimension von Villány – Ein strategisches Industriegebiet an der Schnittstelle zwischen Weinbaugebiet und Autobahn

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Der Name Villány steht heute vor allem für Wein und Tourismus, doch die Stadt bereitet sich bewusst darauf vor, in den kommenden Jahren auch als industrielles und wirtschaftliches Zentrum auf der Landkarte der Investoren zu erscheinen. Die am südlichen Ausläufer des Villányer Gebirges gelegene Ortschaft liegt nur 35 km von Pécs, 14 km von Siklós und 17 km von der kroatischen Grenze entfernt und verfügt über direkte Straßenverbindungen in Richtung Pécs und Osijek. Der Anschluss Pécs-Kelet der Schnellstraße M60 ist 25 km entfernt, der Anschluss Szederkény–Bóly 17 km, und die Autobahn M6 reicht bereits bis zur kroatischen Grenze mit dem Knotenpunkt Villány.

Der nächste große Schritt wird der Bau einer fast 9 km langen, zweispurige Verbindungsstraße gebaut wird, die direkt am Industriepark vorbeiführt und das Gebiet vollständig anbindet. Den Plänen zufolge soll das Projekt um das Jahr 2026 beginnen und voraussichtlich 2028 abgeschlossen werden; damit wird Villány über einen der an der Landesgrenze am nächsten gelegenen Industrieparks mit direkter Autobahnanbindung verfügen. Die Stadt wird auch von einer Eisenbahnlinie durchquert, die in der Nähe des Industrieparks verläuft und später durch eine Industriegleisanlage ergänzt werden kann.

Villány verfügt derzeit noch nicht über einen ausgebauten Industriepark, doch die Gemeinde hat sich erfolgreich um Fördermittel im Rahmen des Projekts TOP_PLUSZ-1.1.1-21-BA1-2022-00009 „Errichtung einer Wirtschaftszone I.“ erfolgreich einen Zuschuss beantragt, in dessen Rahmen ein 16,2639 Hektar großes Industriegebiet auf der grünen Wiese erschlossen wird. Die Nettofläche des rund 16 Hektar großen Bruttoareals beträgt fast 14 Hektar; die erste Bauphase wird auf dem im Besitz der Gemeinde befindlichen Grundstück mit der Katasternummer 0226/13 realisiert. Die derzeitige Einstufung des Gebiets ist als für Bebauung vorgesehene Zone GkszT4 mit einer maximalen Bebauungsdichte von 50 %, was flexible Bebauungsmöglichkeiten für Handels-, Dienstleistungs- und Produktionsfunktionen bietet.

Das Industriegebiet wird von einer Zufahrtsstraße mit einer Regelbreite von 16 Metern durchzogen, die gleichzeitig als Fahrbahn und Trasse für die Verlegung von Versorgungsleitungen dient; Die Länge der Straße innerhalb des Industrieparks beträgt 843,46 Meter, die Straße, die den Industriepark mit dem nationalen Straßennetz verbindet, wird 522,37 Meter lang sein. In der ersten Phase entstehen 18 ordnungsgemäß angelegte, für die vollständige Erschließung mit Versorgungsleitungen vorbereitete Grundstücke; eines davon verbleibt im Besitz der Gemeinde, die übrigen werden zum Verkauf und zur Besiedlung angeboten. Die Wasser-, Abwasser- und Stromanschlüsse werden bis zur Grundstücksgrenze ausgebaut; standardmäßig wird pro Grundstück mit einer Kapazität von 1×32 A gerechnet, doch das im Gebiet verlaufende Hauptnetz ermöglicht auch die Versorgung eines höheren Bedarfs. Der Trinkwasserbedarf wurde auf 110 m³/Tag (ca. 3,06 l/s) ausgelegt, was für die Versorgung von mehreren hundert Mitarbeitern ausreicht. Die Regenwasserableitung und die Straßenbeleuchtung werden zusammen mit dem internen Straßennetz errichtet.

Im Rahmen des Projekts entsteht auf dem Grundstück, das im Besitz der Gemeinde bleibt, eine 500 m² große Halle in Leichtbauweise, die in mehrere Bereiche unterteilt und bei Bedarf erweitert werden kann. Die Halle ist für die Vermietung vorgesehen und verfügt über eine vorgefertigte Stahlkonstruktion, eine Sandwichpaneel-Verkleidung sowie Umkleideräume und Sanitäranlagen. und ist somit ein idealer Einstiegspunkt für Unternehmen, die schnell und ohne große Anfangsinvestitionen in Villány eine Produktion oder Montage- und Logistikaktivitäten aufnehmen möchten. Dies kann besonders attraktiv sein für KMU, die eine Zulieferertätigkeit aufnehmen, sowie für Unternehmen aus den Bereichen Leichtindustrie, Maschinenbau und Elektronikmontage sowie für verarbeitende Betriebe mit Bezug zur Weinregion und zur landwirtschaftlichen Produktion.

Das Konzept der Stadt zur Investitionsförderung ist klar: Sie möchte innovative, langfristig denkende Unternehmen in die Region holen, die stabile Arbeitsplätze schaffen und die Lieferantenbeziehungen der lokalen KMU stärken. Villány spielt auch heute noch eine zentrale Rolle in der Region: Eine Mini-Kindertagesstätte, ein Kindergarten, eine Grundschule und eine Musikschule, eine landwirtschaftliche Berufsschule sowie ein breites Spektrum an Gesundheits- und Sozialleistungen, Finanz- und Handelsdienstleistungen; ein Großteil der lokalen Unternehmen beschäftigt bereits heute Arbeitnehmer aus den umliegenden Ortschaften. Dieser Hintergrund bietet eine gute Grundlage für die Personalbeschaffung, insbesondere aus dem Einzugsgebiet des Landkreises Siklós–Villány und aus Osijek jenseits der Grenze.

Das Wachstum der Wirtschaftsleistung der Stadt lässt sich gut daran ablesen, dass die lokalen Gewerbesteuereinnahmen zwischen 2020 und 2023 kontinuierlich gestiegen sind, was zeigt, dass das lokale Geschäftsumfeld stabil ist und die Unternehmen in der Lage sind, zu wachsen. Darauf baut die Entwicklung des Industriegebiets auf, die neben der auf Wein und Tourismus ausgerichteten Wirtschaftsstruktur eine neue Säule in Form der Produktions- und Dienstleistungsindustrie schafft. Die Entwicklungsdokumente des Komitats Baranya betonen ausdrücklich, dass neben der Kreisstadt auch die Stärkung der sekundären Zentren – wie beispielsweise Villány – unerlässlich ist, um die Beschäftigung zu steigern und die Abwanderung einzudämmen.

Das derzeit im Aufbau befindliche 16 Hektar große Industriegebiet ist jedoch nur der erste Schritt. Nach dem Konzept der Gemeinde kann die Wirtschaftszone in mehreren Phasen erweitert werden: Neben dem derzeit in Planung befindlichen 16 Hektar großen Areal wurde auch eine weitere, etwa 13 Hektar große Zone zwischen der Umgehungsstraße und der M6-Verbindungsstraße ausgewiesen, im Norden bildet ein etwa 45 Hektar großer Block den Kern des langfristigen, rund 74 Hektar großen Entwicklungsgebiets. Diese Skalierbarkeit bedeutet für Investoren, dass die Gemeinde in der Lage ist, auch den Flächenbedarf größerer Investitionen zu decken, sei es bei Fabrikanlagen, die in mehreren Bauabschnitten errichtet werden, oder bei einer sich ansiedelnden Lieferkette.

Insgesamt bietet die Entwicklung des Industriegebiets in Villány Investoren ein umfassendes Angebot, das strategische Verkehrsanbindung, die Vorteile der grenznahen Lage, flexibel gestaltbare Grundstücke mit moderner Infrastruktur, mietbare Hallen, die einen schnellen Markteintritt ermöglichen, sowie eine nachweislich lebendige, auf Tourismus und Weinbau basierende lokale Wirtschaft vereint. Auf der Grundlage der entwicklungspolitischen Dokumente der Stadt und des Landkreises werden Investoren nicht nur Teil eines neuen Industriegebiets, sondern eines bewusst gestalteten, langfristig wachsenden Wirtschaftsraums, in dem lokale und internationale Märkte, sowie ein lebenswerter, attraktiver Wohnraum gleichermaßen vorhanden sind.

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