Der Landtag des Komitats Baranya hielt seine konstituierende Sitzung ab und wählte mit überzeugender Mehrheit László Őri zum Vorsitzenden sowie Péter Dunai und András Junácski zu seinen Stellvertretern für die nächsten fünf Jahre.
Der gewählte Bezirksvorsitzende dankte den Bürgern von Baranya für die überwältigende Unterstützung, die die Liste des Parteienbündnisses FIDESZ-KDNP bei den Kommunalwahlen am 9. Juni erhalten hatte. László Őri fügte hinzu, dass man in den kommenden Jahren entsprechend der Entscheidung der Wähler das Programm für Frieden, Sicherheit und Entwicklung umsetzen wolle.
Der alte und zugleich neue Leiter des Landkreises hat allen Gemeinden in Baranya, darunter auch der Kreisstadt Pécs, seine Zusammenarbeit angeboten, um den wirtschaftlichen und sozialen Aufholprozess der Region voranzutreiben.
László Őri betonte, dass wir schon lange auf diesen Moment gewartet hätten, der nun gekommen sei: „dass wir Baranyer endlich das Gefühl haben, dass wir an der Reihe sind“, womit er auf jene großen Infrastrukturprojekte der Regierung anspielte, die, sofern sie umgesetzt werden, die räumliche Isolation der Region erheblich verringern werden.
Der Landrat bezeichnete in seiner Festrede den Bau der neuen Donaubrücke bei Mohács als das Investitionsprojekt des Jahrhunderts, hob aber auch den Bau der Autobahn M6 bis zur südlichen Landesgrenze sowie die Vorbereitungen für die neue Schnellstraße zwischen Pécs und Kaposvár hervor. Ziel ist es, dass Baranya, unser gemeinsames Zuhause, in den kommenden Jahrzehnten zu einem Ort wird, von dem junge Menschen nicht wegziehen, sondern an dem sie ihre Zukunft planen.