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Die Stiftung, die die Universität Pécs unterhält, startet ein umfassendes Entwicklungsprogramm

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Die Stiftung „Universitas Quinqueecclesiensis“, die die Universität Pécs unterhält, hat die Initiierung eines umfassenden Entwicklungsprogramms angeregt. Das UniNext-Innovationsprogramm wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, die größten Herausforderungen der Region auf umfassende und nachhaltige Weise anzugehen. Das Programm umfasst Entwicklungen wie das PTE Science Park-Projekt oder den Universitas Industriepark, der zu den größten investitionsfördernden Projekten des Landes zählt. Mit dem Programm verbunden sind zudem Projekte in den Bereichen Verkehr, Büroentwicklung und Umweltschutz. Dank des Programms, das negative soziale und wirtschaftliche Entwicklungen umkehrt, könnten in den kommenden Jahren mehrere tausend neue Arbeitsplätze entstehen und erhebliche ausländische Betriebsmittel in die derzeit noch rückständige Region fließen. Laut einer repräsentativen Meinungsumfrage der örtlichen Industrie- und Handelskammer stimmen 93 Prozent der in Pécs und Umgebung lebenden Menschen zu, dass der wirtschaftliche Rückstand des Landkreises gestoppt werden muss. 98 Prozent der Befragten sind zudem der Meinung, dass in der Region weitere Arbeitsplätze geschaffen, lokale kleine und mittlere Unternehmen gestärkt und jungen Menschen die Möglichkeit geboten werden muss, vor Ort ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Die Aufholjagd der Region Süd-Transdanubien ist eine der wichtigsten Aufgaben der nationalen Raumentwicklung. Auch das UniNext-Innovationsprogramm will den seit Jahrzehnten anhaltenden Trend des wirtschaftlichen Rückstands der Region umkehren. Die Hauptnutznießer dieses auf Initiative der Stiftung ins Leben gerufenen, umfassenden und nachhaltig umsetzbaren Programms für Wirtschafts- und Regionalentwicklung sowie für Gesundheits- und Bildungsförderung werden die lokale Gesellschaft und die Wirtschaft sein.

„Es bedarf eines umfassenden Programms, das die Rollen aller Beteiligten klar definiert und die erwarteten Ergebnisse festlegt. Im Rahmen des UniNext-Innovationsprogramms wollen wir auf dem an der Universität vorhandenen Fachwissen aufbauen und in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden, der Industrie- und Handelskammer, Institutionen, Behörden und der Regierung die Koordinierung der regionalen Entwicklungskonzepte initiieren“, – betont István Decsi, Kanzler der Universität Pécs.

Das Ziel des UniNext-Innovationsprogramms besteht darin, die Lebensqualität der Einwohner der Region sowie die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationstätigkeiten der lokalen Unternehmen zu verbessern und die Wirtschaftlichkeit zu steigern. Ein wichtiger Bestandteil des Programms ist unter anderem die Einrichtung des universitären Science Parks sowie die Schaffung des Universitas-Industrieparks, der als eines der größten Investitionsgebiete des Landes dazu beitragen kann, die Entwicklung des lokalen Verkehrswesens zu beschleunigen und den Zufluss von Betriebskapital zu fördern. Das Programm eröffnet zudem Möglichkeiten für Infrastrukturentwicklungen, die die Sicherheit und Qualität der Versorgung der Region mit öffentlichen Versorgungsleistungen verbessern.

„Ich bin der Meinung, dass die Zukunft der Region auf der Sicherheit der hier lebenden Menschen beruht. UniNext ist ein wegweisendes Entwicklungsprogramm, das den gesamten Komitat Baranya und die Region Süd-Transdanubien umfasst. Wir können wissenschaftliche, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete, bildungsbezogene sowie wirtschafts- und regionalentwicklungsbezogene Pläne miteinander verknüpfen und auf koordinierte Weise umsetzen, die den hier lebenden Menschen und den hier tätigen Unternehmen eine hohe Lebensqualität, eine berechenbare Zukunftsperspektive und kontinuierliche Entwicklung bringen“, – betonte István Decsi.

Die Universität Pécs ist als größte Einrichtung der Region mit dem umfangreichsten Netzwerk nicht nur Initiatorin, sondern durch ihre Entwicklungsaktivitäten auch aktiver Teil des UniNext-Innovationsprogramms.
Dank UniNext könnten in den kommenden Jahren mehrere tausend neue Arbeitsplätze entstehen und erhebliche ausländische Investitionsmittel in die Region fließen. Für den Ausbau des Verkehrswesens werden mehr als 250 Milliarden Forint aufgewendet, unter anderem für die Umsetzung von Schlüsselprojekten wie der Verlängerung der M60, den Ausbau der Hauptstraße Nr. 6, aber auch weitere Verkehrsinfrastrukturinvestitionen, die eine reibungslose Anbindung des auf einer Fläche von 600 Hektar entstehenden Industrieparks gewährleisten. Darüber hinaus werden Entwicklungen umgesetzt, die eine stabile und nachhaltige Versorgung des Industrieparks und der umliegenden Ortschaften mit öffentlichen Versorgungsleistungen gewährleisten und so die langfristige Sicherheit der Energie- und Trinkwasserversorgung der Region sicherstellen.

„Wir brauchen ein Programm, von dem sowohl die hier lebenden Menschen als auch die lokalen Unternehmen profitieren“, betont Dr. Tamás Síkfői, Präsident der Handels- und Industriekammer Pécs-Baranya. Er fügt hinzu: Auf Grundlage der von den Unternehmen eingegangenen Vorschläge besteht ein vorrangiger Bedarf der lokalen Firmen an der Entwicklung des Schnellstraßennetzes und der Hauptbahnstrecken sowie an der Schaffung kleinerer, auf KMU ausgerichtete Industrieparks sowie die Errichtung eines größeren Industrieparks in der Nähe von Pécs. Die Unternehmen aus Baranya halten unter anderem Investitionen in umweltbewusste Technologien, die Kreislaufwirtschaft, , Smart Technologies und der Logistik als am wichtigsten an und würden großen Wert auf die Entwicklung der technischen Ausbildung und der regionalen Berufsausbildung sowie auf die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, der Universität und den Kammern legen.

Die Industrie- und Handelskammer hat die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung ebenfalls im Rahmen einer aktuellen, repräsentativen Meinungsumfrage ermittelt. Der Umfrage zufolge stimmen 93 Prozent der in Pécs und Umgebung lebenden Menschen zu, dass der wirtschaftliche Rückstand des Komitats gestoppt werden muss. 98 Prozent der Befragten sind zudem der Meinung, dass in der Region weitere Arbeitsplätze geschaffen, lokale kleine und mittlere Unternehmen gestärkt und jungen Menschen die Möglichkeit geboten werden muss, vor Ort ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

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