Das Sándor-Demján-Kapitalprogramm ist in eine neue Phase eingetreten: Nach der Entscheidung der Ungarischen Entwicklungsbank können nun die Kapitalinvestitionen der Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen, deren Anträge erfolgreich bewilligt wurden, beginnen. Das Programm ist von nationaler Bedeutung, bietet aber auch Unternehmen im Komitat Baranya erhebliche Wachstumschancen, da es Finanzmittel für Investitionen zu günstigen Konditionen bereitstellt.
Nach Angaben der Ungarischen Industrie- und Handelskammer ist das Bewertungsverfahren abgeschlossen, sodass die MKIK Capital Fund Management GmbH nun die erforderlichen Vertragsverfahren einleiten und bei bereits vorbereiteten Transaktionen die Kapitalmittel auszahlen kann. Ziel ist es, dass die ausgewählten Unternehmen die zugewiesenen Mittel so schnell wie möglich erhalten, damit sie mit der Umsetzung ihrer Entwicklungsprojekte beginnen können.
Ziel des Sándor-Demján-Kapitalprogramms ist es, die Wettbewerbsfähigkeit ungarischer Kleinst-, kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken und Investitionen zu fördern, die langfristig die Produktivität und die Marktposition dieser Unternehmen verbessern.
Das Programm unterstützt in erster Linie Projekte in den Bereichen Infrastrukturausbau, Kapazitätserweiterung, technologische Modernisierung, Digitalisierung, Investitionen in Energieeffizienz, Exportförderung und Unternehmensentwicklung. Laut der offiziellen Programmbeschreibung können Unternehmen Kapital in Höhe von 100 bis 400 Millionen Forint in Anspruch nehmen, das unter günstigen Finanzierungsbedingungen sogar ohne Anzahlung zur Verfügung gestellt werden kann.
Das Programm könnte für die Wirtschaft des Landkreises Baranya von besonderer Bedeutung sein. In der Region sind zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Fertigung, Maschinenbau, Lebensmittelindustrie, IT, Tourismus und Dienstleistungen ansässig, für die die Finanzierung von Entwicklungsprojekten oft eine große Herausforderung darstellt. Das Investitionsprogramm kann gerade diesen Unternehmen neue Wachstumschancen eröffnen.
Infolge dieser Investitionen können Unternehmen neue Maschinen und Technologien einführen, digitale Lösungen weiterentwickeln, die Energieeffizienz steigern und neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen. Langfristig kann all dies zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zu einer Steigerung der Exportkapazitäten der Unternehmen beitragen.
Quelle:
- Ungarische Industrie- und Handelskammer – Nach der Entscheidung der MFB können die Kapitalinvestitionen im Rahmen des Sándor-Demján-Kapitalprogramms beginnen (3. August 2026)
- Sándor Demján – Offizielles Informationsblatt zum Investitionsprogramm
- Pressemitteilung der Ungarischen Entwicklungsbank zur überarbeiteten Umsetzung des Programms (Ungarische Industrie- und Handelskammer)