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West-Baranya – Szigetvár, Siklós, Harkány, Sellye, Drávaszabolcs und Umgebung – Dank der Lage an der Grenze, der Nähe zu Pécs und der flexiblen Zusammenarbeit der Gemeinden bietet die Region heute eines der besten Kosten-Nutzen-Verhältnisse in Transdanubien. Kurzfristig wird die Verkehrsanbindung der Region durch die Hauptstraßen 6 und 58 gewährleistet; mittelfristig wird die Vorbereitung der Fortsetzung der Schnellstraße M60 in Richtung Pécs–Szigetvár gefolgt von der Weiterführung in Richtung Barcs bis zur kroatischen Grenze – die Planung und Vorbereitung laufen als Teil eines Regierungsprojekts, wobei der Abschnitt Pécs–Szigetvár die erste Phase des Ausbaus bilden könnte.

Die Verkehrsanbindung wird sich in den kommenden Jahren weiter verbessern: auf der Tagesordnung stehen die Vorbereitungen für die 2×2-spurige Verbindung Pécs–Szigetvár, die Planung der Schnellstraßenachse Pécs–Kaposvár von der Hauptstraße 67 aus sowie eine neue, auch als Stadtumgehung dienende, 7 km lange Ost-West-Verbindung mit 2×2 Fahrspuren in Pécs – all dies wird die „Last-Mile“-Zeit verkürzen und die Risiken zu Spitzenzeiten an den Abgabestellen in West-Baranya ausgleichen.

Szigetvár: Baureife Flächen für Ansiedlungen

in der Lebensmittel- und Metallindustrie Die Industriegebiete in Szigetvár (Ausfahrt der Hauptstraße 6, Bahnanbindung) eignen sich logischerweise für Projekte in der Lebensmittelverarbeitung, der Maschinen- und Metallbearbeitung sowie der Verpackungsindustrie. Die strategischen Dokumente der Stadt sehen die Entwicklung der Infrastruktur der Industriegebiete und die Stärkung der Funktionen des Industrieparks vor, was einen schnellen Start und niedrige Einstiegsinvestitionen ermöglicht. Der geplante Ausbau der M60 ist hier besonders wertsteigernd (Tor zu Somogy und den kroatischen Märkten).

Siklós–Harkány: Gesundheitstourismus + Leichtindustrie mit

logistischer Anbindung Das Dienstleistungs- und Gewerbegebiet an der Hauptverkehrsachse 58 (Pécs–Harkány–Drávaszabolcs-Grenze) eignet sich ideal als Backoffice, E-Commerce-„Last-Mile“- und Kühlhausstandorten. Die Nachfrage nach Gesundheitstourismus in Harkány sorgt das ganze Jahr über für eine hohe Auslastung, während die Industriegebiete von Siklós für Erweiterungen in der Leichtindustrie und der Möbelherstellung geeignet sind. Der Grenzübergang bei Drávaszabolcs bietet eine direkte Verbindung nach Osijek und Zagreb.

Sellye–Ormánság: Agrar- und Holzverarbeitung, Modelle

für erneuerbare Energien Die Rohstoff- und Erzeugnisbasis des Drau-Flussgebiets (Getreide, Ölsaaten, Obst, Forstwirtschaft) kann im Einzugsgebiet von Sellye auf kurze Lieferketten aufbaut werden. Hier begünstigen die günstigen Grundstückspreise und die vorhandenen handwerklichen und mechanischen Kapazitäten Investitionen in Mühlen, Bäckereien, Konservenfabriken, Holzverarbeitungsbetriebe und Pelletieranlagen, kombiniert mit Solardachparks und Wärmepumpen-Kühlung/Heizung, um niedrige Betriebskosten (TCO) zu erzielen.

Achse Bicsérd–Szentlőrinc: Vor den Toren von Pécs entsteht

ein neues Industriezentrum In der Umgebung des Industrieparks von Bicsérd an der Hauptstraße 6 befinden sich mehrere in der Nähe von Pécs, aber nach Westen hin offen – die Verkehrsausbaumaßnahmen in Richtung „Pécs West“ haben hier einen Multiplikatoreffekt (Anbindung an die M60, schnelle Anbindung an die Hauptstraße 6). Die Parkentwicklungen sind gezielt darauf ausgerichtet, regionale Zuliefer- und Innovationsprojekte aufzunehmen.

Randgebiet von Villány–Beremend aus Richtung West-Baranya: Wein- und Steinindustrie als wirtschaftliche Grundlage + Dienstleistungen

Obwohl es sich verwaltungstechnisch um den südlich-südöstlichen Teil des Komitats handelt, stellt die Bevölkerung und der Dienstleistungssektor im WestenBaranya eine natürliche Reserve an Arbeitskräften und Zulieferern für Logistik-, Verpackungs-, Maschinenwartungs- und Umschulungsprojekte im Zusammenhang mit der Weinindustrie in Villány und der Baustoffindustrie in Beremend. Die zu erwartenden Schnellstraßenausbauten werden diese Verbindung ebenfalls beschleunigen.

Grenzverbindungen und Diversifizierung der Transportwege

Die Anbindung der Standorte in West-Baranya an den Grenzübergang Drávaszabolcs–(HR) über die Hauptstraße 58 bietet eine kurze, gut planbare Exportroute zu den adriatischen Häfen (Transit Osijek–Zagreb). Lokale Maßnahmen an der Hauptstraße 58 (Durchfahrten, Umgehungsstraßen) stehen ständig auf der Tagesordnung, die Kommunalverwaltungen setzen sich aktiv für die Notwendigkeit qualitativ hochwertiger Maßnahmen ein – dies dient der Reduzierung logistischer Risiken im täglichen Betrieb.

Was bedeutet das alles für die Investitionsentscheidung?

  • Beschleunigte Erreichbarkeit: Die Vorbereitungen für den M60-Abschnitt Pécs–Szigetvár und die Planung der Kaposvár-Achse könnten mittelfristig zu einer Zeitersparnis von 10–25 % im regionalen Transport führen – insbesondere an den Knotenpunkten der Linien 6 und 67.
  • Standorte mit Wertsteigerungspotenzial: Die Industriegebiete in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen und künftigen Schnellstraßenknotenpunkten (Umgebung von Szigetvár, Bicsérd und Siklós) werden die Renditeerwartungen im nächsten Entwicklungszyklus voraussichtlich übertreffen.
  • Exporttor zur Adria: Die Kombination aus dem Grenzübergang 58 und dem Grenzübergang Drávaszabolcs sorgt für eine stabile Verbindung nach Kroatien, die durch die südlichen Abzweigungen der geplanten M60-Verlängerung weiter gestärkt wird.




Zusammenfassung: West-Baranya bietet heute fertige Kapazitäten, kostengünstige Arbeitskräfte und eine sich rasch entwickelnde Infrastruktur. Für Unternehmen, die einen Produktions- oder Dienstleistungsstandort mit kurzer Ansiedlungszeit und Wachstumspotenzial suchen:
finden in der Nähe des Balkantors, im Dreieck Szigetvár–Siklós–Harkány sowie am westlichen Rand von Pécs an der Hauptstraße 6 die besten Einstiegspunkte – und sichern sich so eine Position vor der nächsten Welle von Schnellstraßenausbauten.

Anmerkung: Bei den oben genannten Straßenausbaumaßnahmen handelt es sich um Projekte, die bereits angemeldet wurden oder sich in der Planungsphase befinden. Der konkrete Zeitplan und der technische Umfang hängen von den weiteren Vorbereitungs- und Genehmigungsschritten ab.

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