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Für ein gesünderes Studentenleben: Die „Blue Zone“ von PTE erhält eine Markeneintragung

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Die Initiative zur Gesundheitsförderung der Universität Pécs hat einen neuen Meilenstein erreicht: Die Bezeichnung „PTE Blue Zone – Healthy University“ wurde als Marke geschützt. Das Programm verbindet körperliche Aktivität, achtsames Essen, Unterstützung der psychischen Gesundheit und Gemeinschaftsbildung. Es stützt sich auf eine Mitarbeiterbefragung, Gesundheitsförderungsprogramme und einen Ansatz, der auch über die Grenzen der Universität hinaus angewendet werden kann.

Die Universität gab die Eintragung der Marke am 28. August bekannt. Nach Angaben der Universität Pécs hat das ungarische Amt für geistiges Eigentum die Marke unter der Registrierungsnummer 250.850 eingetragen, wobei der Schutz sieben Klassen von Waren und Dienstleistungen umfasst. Die Abteilung für Forschungsnutzung und Technologietransfer der Einrichtung koordinierte die Vorbereitungen, die mehrere Monate in Anspruch nahmen. Zu den mit dem Programm verbundenen Bereichen gehören die Prävention von Krankheiten, die Vermeidung von Risikoverhalten sowie Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Die Eintragung gewährleistet in erster Linie den rechtlichen Schutz und die eindeutige Identifizierbarkeit der Marke. Gemäß den Richtlinien des SZTNH dient eine Marke dazu, die betreffenden Waren und Dienstleistungen von denen anderer Anbieter zu unterscheiden. Dementsprechend stärkt dieser jüngste Schritt die Markenbildung für das eigene Programm von PTE; er stellt jedoch für sich genommen keine Bescheinigung der medizinischen Wirksamkeit oder einen Patentschutz für die Methode dar.

Die Geschichte der „Blue Zone“ begann im Jahr 2025. Ihr Name wurde vom Konzept der „Blue Zones“ inspiriert, die mit einem langen, gesunden Leben in Verbindung gebracht werden. Diese Initiative in Pécs überträgt dieses Konzept auf den Hochschulalltag: Wie kann eine Einrichtung ihren Studierenden und Mitarbeitern dabei helfen, leichter Möglichkeiten für körperliche Aktivität, Unterstützung und Gemeinschaft zu finden?

Zu Beginn erwähnte József Betlehem in einem Interview mit der Universität, dass an der PTE bereits zahlreiche bewährte Praktiken umgesetzt würden. Dazu gehören das „YourLife“-Programm der Medizinischen Fakultät, Angebote zur psychischen Gesundheit, die Initiative „PTE for Families“ sowie die Sportprogramme der Universität. Die „Blue Zone“ fasst diese unter einem gemeinsamen Dach zusammen und trägt dazu bei, dass die dort gesammelten Erfahrungen auch in jenen Organisationseinheiten sinnvoll genutzt werden, in denen es bisher weniger Möglichkeiten für ähnliche Programme gab.

Zunächst führten sie Gespräche mit den Mitarbeitern, um Entwicklungsbedarf zu ermitteln. Im Dezember veröffentlichte die Universität einen ausführlichen Bericht über die im Sommer 2025 unter Verwaltungs-, Lehr- und Forschungspersonal durchgeführte Umfrage. Dem Bericht zufolge nahmen mehr als tausend Mitarbeiter an der Umfrage teil, die durch ausführliche Interviews mit Führungskräften ergänzt wurde. Die Antworten wiesen auf Bewegungsmangel, Stress und ergonomische Probleme am Arbeitsplatz hin.

Besonders groß war die Nachfrage nach Vorsorgeleistungen: Dem Bericht zufolge würden mehr als 90 Prozent der Befragten dermatologische, pulmonologische und allgemeine Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Die Untersuchung hob zudem die Bedeutung der Förderung des psychischen und sozialen Wohlbefindens hervor. Wie aus Interviews mit Führungskräften hervorgeht, ist es in einigen Organisationseinheiten nach wie vor schwierig, über psychische Gesundheitsprobleme zu sprechen, und die Angst vor Stigmatisierung kann Menschen ebenfalls davon abhalten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Ergebnisse liefern somit Anhaltspunkte nicht nur für das Angebot an Programmen, sondern auch für die Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Führungspraktiken.

Ein Beispiel für diese praktischen Angebote ist die kostenlose Untersuchung der Körperzusammensetzung und Körperhaltung, die für den 19. bis 21. Mai 2026 geplant war. Das Programm, das insgesamt 120 Plätze für Mitarbeiter bot, lieferte den Teilnehmern Feedback zu spezifischen Merkmalen der Körperzusammensetzung, den Körperproportionen und Haltungsproblemen. Das Programm versprach eine individuelle, informative Untersuchung sowie Empfehlungen zum Lebensstil. Die Organisatoren stellten zudem klar, dass es sich bei dieser Gesundheitsuntersuchung nicht um eine ärztliche Untersuchung handelt und sie nicht dazu dient, eine Diagnose zu stellen.

Die Vortrags- und Workshop-Reihe „Werde ein Food-Künstler!“ brachte den Interessierten das Thema achtsames Essen näher. Das im Rahmen der „Blue Zone“-Initiative ins Leben gerufene Programm verband Ernährungskompetenz mit Prävention und Nachhaltigkeit. Im dazugehörigen Universitäts-Podcast diskutierten Experten Ernährungstrends, Mythen rund um das intermittierende Fasten und die Frage, wie ernährungsbewusste Entscheidungen mit dem Haushaltsbudget in Einklang gebracht werden können. Die Themenauswahl verdeutlicht den praxisorientierten Ansatz der Initiative: verständliche fachliche Orientierung für alltägliche Entscheidungen zu bieten.

Die für Juni angekündigte Veranstaltungsreihe „Clear Mind – Conscious Future“ verfolgte einen ähnlich direkten Ansatz. Die Veranstaltungen, die sowohl für Studierende als auch für Mitarbeiter kostenlos angeboten wurden, konzentrierten sich auf psychische Gesundheit, Stressbewältigung, Selbstwahrnehmung und Sucht. Neben der Lélektér-Gemeinschaft standen auch Vorträge der Anonymen Alkoholiker und der Anonymen Drogenabhängigen auf dem Programm. Ziel der persönlichen Erfahrungsberichte und Diskussionen war es, den Teilnehmenden Möglichkeiten der Hilfesuche sowie die Rolle unterstützender Gemeinschaften bei der Genesung näherzubringen.

Den Studierenden wurde zudem die Möglichkeit geboten, eigene Initiativen zu verfolgen. Das Rektorat der PTE stellte für die Ausschreibung des Programms „Für eine gesunde Universität“, die für das zweite Semester des akademischen Jahres 2025–2026 angekündigt wurde, ein Budget von 3,5 Millionen Forint bereit. Im Rahmen dieser Ausschreibung konnten studentische Organisationen bis zu 700.000 Forint und Einzelbewerber bis zu 350.000 Forint beantragen. Zu den förderfähigen Aktivitäten zählten Sport- und Gesundheitsförderungsveranstaltungen, Bildungsprogramme sowie die Anschaffung von Sportausrüstung.

Ein zentraler Aspekt der Ausschreibung – deren Bewerbungsfrist bereits abgelaufen ist – war, dass sie sich an studentische Gruppen richtete, die normalerweise nicht sportlich aktiv sind. Bei der Bewertung wurden die Einbindung verschiedener Studierendengruppen, die Offenheit der Fakultäten der Universität sowie die erwarteten langfristigen Auswirkungen der Initiativen berücksichtigt. So konnten die Studierenden durch ihre eigenen Programme dazu beitragen, ein gesünderes Universitätsumfeld zu schaffen.

Aus der Sicht von Baranya ist es besonders bemerkenswert, dass sich die wissenschaftlichen Überlegungen zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz bereits mit der Wirtschaft überschneiden. Die Universität Pécs (PTE) nahm als Partner an der Konferenz mit dem Titel „Wohlbefinden am Arbeitsplatz als Wettbewerbsvorteil“ teil, die am 6. Mai 2026 vom Nationalen Verband der Unternehmer und Arbeitgeber im Knowledge Center in Pécs organisiert wurde. Die Veranstaltung richtete sich in erster Linie an kleine und mittlere Unternehmen; in ihrem Vortrag hob die Universität zudem das „Blue Zone“-Programm als fachliche Grundlage für ihre Teilnahme hervor.

Angesichts dieses Zusammenhangs können die Erfahrungen in Pécs auch als Lehrbeispiel für Arbeitgeber in der Region dienen. Die Ermittlung der Bedürfnisse der Mitarbeiter, ein unterstützender Führungsansatz und leicht zugängliche Gesundheitsförderungsprogramme sind Bereiche, die auch in kleineren Unternehmen in Betracht gezogen werden können.

Die Einwohner der Stadt werden im September bei einer größeren öffentlichen Veranstaltung die Gelegenheit haben, sich über die Initiative zu informieren. Laut der Programmankündigung der Universität Pécs vom 27. August findet am 19. September 2026 auf dem Széchenyi-Platz in Pécs erneut der „Blue Zone Health Day“ in Verbindung mit der Wohltätigkeitsveranstaltung „Run for a Cure!“ statt. Das Programm des Gesundheitstags ist für 9:00 bis 10:30 Uhr vorgesehen, der gemeinsame Lauf, das Joggen und das Gehen beginnen um 11:00 Uhr. Die 2,6 Kilometer lange Strecke und die vielfältigen Teilnahmemöglichkeiten sprechen nicht nur regelmäßige Sportler an, sondern auch andere Interessierte. PTE: Programm des Gesundheits-Tages im September

Die Voranmeldung für den Lauf ist bis zum 15. September möglich; außerdem besteht am Tag der Veranstaltung zwischen 9:00 und 10:00 Uhr die Möglichkeit zur Anmeldung vor Ort. Für PTE-Studierende und die Öffentlichkeit steht ein separates Online-Anmeldeportal zur Verfügung.

Eine zentrale Herausforderung für die Blue Zone in den kommenden Jahren wird darin bestehen, sicherzustellen, dass auf Umfragen basierende Programme zu einem festen Bestandteil des Lernens und der Arbeit werden. Von Anfang an hat die Universität deutlich gemacht, dass sie langfristig einen positiven Einfluss auf die Bevölkerung der Region ausüben möchte. Gemeinsame Veranstaltungen, leicht zugängliches Fachwissen und der Dialog mit Arbeitgebern können hierfür konkrete Ansatzpunkte sein.

Quellen:

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