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Bäder, die nicht nur Erfrischung bieten, sondern auch Leben in die Region bringen

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In Siklós erwarten die Gäste ein neuer Wasserspielpark, ein moderneres Zugangssystem und familienfreundliche Angebote, während in Szigetvár das Kurbad neuen Schwung erhält. Hinter den Badebewertungen in Baranya stehen nicht nur Schwimmbecken und Fliesen: Diese Investitionen können sich auf den gesamten lokalen Tourismus, das Gastgewerbe und den Dienstleistungssektor auswirken.

In der Sommersaison ist das Bad mehr als nur ein Strand. Für eine Familie ist es ein ganztägiges Ausflugsziel, für eine Stadt ein Treffpunkt und für die lokalen Unternehmen ein touristischer Motor, der für Umsatz sorgt. In Siklós und Szigetvár gewinnt genau diese Rolle derzeit an Bedeutung: Die Bäder beider Städte durchlaufen derzeit Entwicklungen, die das Besuchererlebnis spürbar verbessern und gleichzeitig das wirtschaftliche Angebot der Region erweitern.

In Siklós sieht man schon am Eingang, dass es sich nicht nur um kleinere Reparaturen handelt. Das Thermal Spa wurde mit einer TOP-Plus-Förderung in Höhe von 360 Millionen Forint renoviert, wobei der Schwerpunkt der Investition auf Familien, Kindern und einem komfortableren Badeerlebnis liegt. Das auffälligste neue Element ist der interaktive Wasserspielplatz im Piraten-Stil, der die Kleinsten mit Wasserkanonen, Rutschen und spielerischen Erlebniselementen erwartet.

Das ist genau die Art von Verbesserung, die die Gäste sofort zu schätzen wissen. Für die Kinder bedeutet das ein neues Abenteuer, für die Eltern eine sicherere und besser organisierte Umgebung und für das Bad einen zusätzlichen Anreiz, der es einer Familie leichter macht, sich dafür zu entscheiden, nicht nur für ein paar Stunden vorbeizuschauen, sondern einen ganzen Tag in Siklós zu verbringen.

Neben dem Wasserspielpark wurde auch ein neuer Spielplatz im Freien angelegt, sodass das Bad nicht ausschließlich auf die Schwimmbecken setzt. Dies ist besonders im Familientourismus wichtig, wo die Entscheidung oft von kleinen Details abhängt. Gibt es genügend Schatten? Finden die Kinder etwas zu tun? Ist die Wegeführung im Beckenbereich bequem? Ist der Zugang schnell möglich? Die Neuerungen geben Antworten auf diese ganz alltäglichen, aber umso wichtigeren Fragen.

Ein weniger auffälliger, aber dennoch sehr wichtiger Teil des Investitionsprojekts in Siklós ist die Erneuerung der Infrastruktur. Der Zugangsbereich und die Ruheebene der Riesenrutschen wurden renoviert, und der Außenbereich des Schwimmbads wurde auf einer Fläche von rund tausend Quadratmetern mit rutschfestem Belag versehen. Das sind zwar nicht die Elemente, die als Erstes auf einem Plakat zu sehen sind, aber sie bestimmen maßgeblich das Wohlbefinden der Gäste. Sicherere Oberflächen, übersichtlichere Wege und komfortablere Ruhebereiche tragen alle dazu bei, dass der Badebesuch zu einem wirklich unbeschwerten Erlebnis wird.

Auch der Zutritt ist moderner geworden. Das kontaktlose, digitale Armband-System beschleunigt und vereinfacht den Zutritt und kann auch die Bezahlung vor Ort komfortabler gestalten. In der Welt der Bäder ist dies heute kein Extra mehr, sondern zunehmend eine Grundvoraussetzung. Der Gast möchte nicht lange in der Schlange stehen, sich mit separaten Eintrittskarten herumschlagen, Bargeld suchen oder bei jeder Dienstleistung erneut Formalitäten erledigen müssen. Das moderne System bedeutet Komfort für den Besucher und einen präziseren, transparenteren Betrieb für den Betreiber.

Auch das Thema Nachhaltigkeit fand Eingang in die Entwicklung. Fahrradabstellplätze, Ladestationen mit Solarantrieb, energiesparende Beleuchtung und Mülltrennungsbehälter wurden ebenfalls integriert, und der Betrieb des Wassererlebnisparks wird durch eine moderne technische Infrastruktur unterstützt. Für ein Schwimmbad ist dies besonders wichtig: Der Betrieb ist energie- und wasserintensiv, daher stellt jede Lösung, die den Betrieb sparsamer und berechenbarer macht, langfristig auch einen wirtschaftlichen Vorteil dar.

Siklós steht zudem nicht allein auf der touristischen Landkarte. Neben dem Kurbad gibt es die Burg, die Malkocs-Moschee, die Nähe zum Weinanbaugebiet Villány, die Nachbarschaft zu Harkány sowie das gastronomische und kulturelle Angebot im südlichen Baranya. Ein gut geführtes Thermalbad ist in dieser Umgebung nicht nur eine eigenständige Attraktion, sondern auch ein Tor zu den weiteren Angeboten der Region. Wer zum Baden kommt, bleibt gerne zum Abendessen, zu einer Weinprobe, zu einer Burgbesichtigung oder sogar für ein ganzes Wochenende.

In Szigetvár nimmt die Zukunft des Kurbads zwar in einem anderen Tempo, aber nach einer ähnlichen Logik Gestalt an. Die Modernisierung des Kurbads von Szigetvár wird mit einer Förderung von fast 250 Millionen Forint realisiert und konzentriert sich in erster Linie auf die Modernisierung des Gästeservices, des Serviceniveaus und des Betriebs. Zu den geplanten und teilweise bereits umgesetzten Maßnahmen gehören die Erneuerung des Gästeneingangs, die Einrichtung eines geschlossenen Empfangsbereichs, ein neues Kinderbecken, ein modernes Zugangskontrollsystem sowie technische Verbesserungen.

Im Falle des Bades in Szigetvár ist es besonders wichtig, dass das Angebot nicht nur bei schönem Wetter und nicht nur während der klassischen Sommersaison attraktiv ist. Das neue Kinderbecken im Innenbereich bietet beispielsweise Familiengästen mehr Bewegungsfreiheit, während die Modernisierung der technischen Anlagen im Hintergrund dafür sorgt, dass das Bad auch langfristig zuverlässig und in besserer Qualität betrieben werden kann. Für den Gast bedeutet dies vor allem, dass er in eine komfortablere, besser organisierte und berechenbarere Umgebung kommt.

Szigetvár versucht, das Bad während der Sommersaison mit verschiedenen Veranstaltungen zu beleben. Der Badeball an einem Sommerabend zeigt deutlich, dass das Bad nicht nur als Strand am Tag, sondern auch als Veranstaltungsort dienen kann. Solche Veranstaltungen haben eine besondere wirtschaftliche Bedeutung: Sie verlängern die Verweildauer der Gäste vor Ort. Wer auch abends ein Programm vorfindet, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit in der Stadt zu Abend essen, eine Unterkunft in Anspruch nehmen oder später mit Familie und Freunden zurückkehren.

Das Thermalbad von Szigetvár ist ein wichtiges Glied im touristischen Angebot der Stadt. Die Zrínyi-Burg, die historischen Gedenkstätten, die auf dem Heilwasser basierenden Angebote und die städtischen Veranstaltungen bilden zusammen ein Programmangebot, das über einen Tagesausflug hinausgeht. Die Weiterentwicklung des Bades ist in diesem Zusammenhang nicht nur eine Steigerung des Komforts, sondern auch eine Stärkung der regionalen Position.

Das Beispiel dieser beiden Städte zeigt deutlich, wie sich der Badetourismus verändert. Die Gäste suchen heute nicht mehr nur ein Schwimmbad. Sie erwarten Erlebnis, Komfort, schnellen Service, familienfreundliche Angebote, eine sichere Umgebung und ein Programm, das auch außerhalb des Bades verfügbar ist. Die Entwicklungen in Siklós und Szigetvár gehen genau in diese Richtung.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen können sich in mehreren Schritten bemerkbar machen. Kurzfristig könnten die neu gestalteten Angebote mehr Gäste in die Bäder locken. Dies dürfte sich unmittelbar auf die lokale Gastronomie, die Unterkünfte, die Geschäfte und kleinere Dienstleister auswirken. Mittelfristig besteht das Ziel darin, dass die Bäder nicht nur wetterabhängige Sommerattraktionen sind, sondern dank Programmen, Wellness-Angeboten und familienfreundlichen Dienstleistungen auch über eine längere Saison hinweg betrieben werden können. Langfristig können diese Entwicklungen zudem die Position von Baranya im Familien-, Erlebnis- und Gesundheitstourismus in Südtransdanubien stärken.

Die Modernisierung von Bädern führt nur dann zu wirklich überzeugenden Ergebnissen, wenn es sich nicht um isolierte Investitionen handelt. Ein saniertes Thermalbad wird erst dann zu einem echten Wirtschaftsmotor, wenn es mit städtischen Programmen, dem kulturellen Erbe, dem Wein- und Gastronomieangebot, dem Rad- und Aktivtourismus sowie den Dienstleistungen lokaler Unternehmen verknüpft wird. In Baranya sind die Voraussetzungen dafür gegeben: historische Städte, Weinregion, Heilwasser, Naturlandschaft und eine starke lokale Identität.

Die nun beginnende Sommersaison wird daher ein wichtiges Feedback liefern. Sie wird zeigen, wie Familien die neuen Attraktionen in Siklós annehmen, inwieweit Szigetvár mit seinem Programmangebot und komfortableren Dienstleistungen Gäste anziehen kann und ob es gelingt, den durch die Bäder generierten Umsatz in größerem Umfang zum Nutzen der lokalen Wirtschaft zu nutzen.

Siklós und Szigetvár bauen derzeit nicht nur Schwimmbecken, Zugangssysteme und Spielplätze aus. Sie bauen touristische Einrichtungen weiter aus, die den Gästen ein Erlebnis bieten, den lokalen Dienstleistern Arbeit und Einnahmen verschaffen und die Position der Kurorte in Baranya auf der touristischen Landkarte Süd-Transdanubiens stärken können.

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